Erfolg in der Schule: das pädagogische Konzept

Mehr als die Hälfte der Schulabgängerinnen und -gänger der Gemeinschaftsschule Campus Efeuweg mit Mittleren Schulabschluss erreichen die Berechtigung für den Übergang auf die gymnasiale Oberstufe. Dieser Erfolg im sozialen Umfeld vom Süden Neuköllns hat viele Mütter und Väter.  Lehrkräfte und Sozialpädagoginnen und –pädagogen sind schätzen es in besonderem Maße, dass sie gemeinsam in festen  Teamstrukturen arbeiten und dabei gelernt haben, mit Unterschiedlichkeit umzugehen, sowie inklusiv zu unterrichten und damit auf die äußere Leistungsdifferenzierung zu verzichten.  Mit Lehrerjahrgangsteams stärken wir  Beziehungen zu unseren Schülerinnen und Schülern  und fördern deren Motivation.

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Die kooperative Zusammenarbeit im Kollegium ist die Voraussetzung für gute Leistungen in unseren fachlichen Schwerpunkten Sprache, Naturwissenschaften und Bewegung. Sozialpädagoginnen und -pädagogen sowie die Lehrkräfte entwickeln gemeinsam pädagogische Lösungen für jedes  einzelne Kind und jeden Jugendlichen.  Als höchst wirksam hat sich die Zusammenarbeit mit allen Eltern in den etablierten und zweimal jährlich stattfindenen  Bilanz- und  Zielgesprächen erwiesen, in denen zunächst die Erfolge besprochen und dann neue Ziele verabredet und dokumentiert werden. Erfreulich ist der Besuch des Elterncafés.  

Die Schule ist auf dem Weg zu einer schließlich gebundenen Ganztagsschule, die in einem verlässlichen Rhythmus Zeiten der Entspannung auf Zeiten der Anspannung folgen lässt. Dafür wurde ein für die gesamte Schule verbindliches „Zeit-Struktur-Modell“ eingeführt, das mit der  „Beginnstunde“ den Start in den Schultag sortiert  und vorwiegend der Beziehungsarbeit zwischen Lehrkräften und den Lernenden  dient. Auch die Einführung von 80-minütigen Blockstunden führt zu Entspannung im Schulleben. Die Schülerinnen und Schüler lernen am Tag in drei Unterrichtsfächern. Auch das verringert unnötige Belastung.

Für die Abwechslung im Schultag werden die Vorteile des Campus genutzt mit Orten für die Freizeit und den Sport sowie mit anderen Lernorten wie dem Jugendzentrum UFO und dem naturwissenschaftlichen Oberstufenzentrum Lise-Meitner. So sind die Übergänge von der Kita in die Grundstufe, in den Sekundarstufenbereich und in die gymnasiale Oberstufe kein Problem mehr, weil die Pädagogen von allen Einrichtungen kooperieren  und  einige bereits in jeweils anderen Schulstufen mit unterrichten.  

In unserem Leitbild legen wir Wert auf die Erziehung zum mündigen Bürger, damit ist die Übernahme von Verantwortung für sich und andere gemeint. Service-Learning, also die Leistung von sozialen Diensten außerhalb der Schule wird in Projektzeiträumen im Rahmen des Ethikunterrichts geübt,  demokratische Kommunikation im Klassenrat. Fantasie, Hirnjogging  und Unternehmergeist werden im Literaturclub, im Schülerunternehmen und der Servicestation Mathematik geweckt.

Wir legen Wert auf systematisches Arbeiten. Die Schülerinnen und Schüler nutzen dazu einen Schulplaner, durch den auch die Eltern informiert bleiben. Die gesamte Schulgemeinschaft lernt  mit- und voneinander.  Bei uns besuchen und beraten sich Pädagoginnen und Pädagogen im Rahmen der kollegialen Hospitation im Unterricht. Die kollegiale Hospitation und das richtige Werkzeug für die Umsetzung kooperativer Lernformen stehen im Fokus der Unterrichtsentwicklung.