10.05.2024

Tag der Städtebauförderung am Campus Efeuweg

Auftakt Forum Campus Efeuweg

Am 4. Mai wurde die Entstehung eines neuen Ortes in der Gropiusstadt gefeiert. Am Efeuweg 28, auf dem Gelände des Campus Efeuweg, wird das sogenannte Campus-Forum gebaut, ein Ort mit Basketballplatz, Trampolinen, Hochbeeten, Sitzmöglichkeiten, einer Bewegungslandschaft für´s Inliner- und Roller-Fahren und mehreren Tischtennisplatten. Die Maßnahme ist aus Mitteln der Städtebauförderung finanziert, die sich aus Mittel des Bundes und des Landes Berlins speist.

Zu den Klängen von Musik und Gesang einer Schülerin kamen die Gäste an und wurden anschließend von der bezirklichen Bauherrin Katharina Smaldino und der Schulleitung der Gemeinschaftsschule Ute Papesch begrüßt. Frau Papesch stellte die zukünftige Nutzung des Forums durch ihre Schülerschaft vor. In den Grußworten von Bezirksbürgermeister Martin Hikel und der Stadträtin für Kultur, Bildung, Schule und Sport, Karin Korte, wurden die Gäste ein Stück in die Vergangenheit mitgenommen – so konnte man viel über die ursprüngliche Idee und die Entstehung von Campus und Forum erfahren. Früher war die Fläche nämlich ein Tennisplatz und der dort ansässige Verein brauchte erst eine Ausweichfläche, ehe die Gestaltung hin zum Forum möglich wurde.

Die politischen Vertreter*innen des Bezirksamts dankten den Aktiven aus Schule, Fachämtern, Bewohnerschaft und Quartiersmanagement, die während der langen Entwicklung engagiert dabei waren. Und sie skizzierten den weiteren Werdegang und die noch anstehenden Bauaufgaben – entlang der Lipschitzallee, rund um den UFO-Jugendclub und auf dem Gelände des degewo-Stadions. Die gesamte Planung und teilweise auch die Umsetzung sind durch die Städtebauförderung möglich gemacht worden.

Danach gab es ein Musical der Musikschule Paul Hindemith. Es wurde von etwa 15 Künstler*innen aus dem Musical- und Streicher-Ensemble der Musikschule eigens für die Veranstaltung entwickelt und geprobt. Die Solo-Sängerin hatte noch einen weiteren beeindruckenden Auftritt und anschließend performten die jungen Mädchen des MädchenSportZentrums „Wilde Hütte“ einen Tanz, der ebenfalls extra für die Veranstaltung entwickelt wurde.

Die Gäste konnten danach das wellige Gelände erkunden, die dort installierten Bewegungsangebote ausprobieren und das Angebot an Aktionen und Kulinarik wahrnehmen. Die Veranstaltung wurde von sechs lokalen Einrichtungen bzw. Trägern begleitet, die Bewegung, gemeinschaftliche Aktionen, Spiele und Spaßiges anboten.
Auf dem Gelände des Campus-Forum stehen noch einige Installationen und Bautätigkeiten an, was die Teilnehmenden am 4. Mai live erleben konnten. Die endgültige Eröffnung des Forums erfolgt voraussichtlich im Spätsommer.

Bericht von: Gebietssteuerung Zukunft Stadtgrün Gropiussstadt / S.T.E.R.N. Gesellschaft der behutsamen Stadterneuerung mbH & Undine Ungethüm

Copyright: BA Neukölln/U. Ungethüm & QM Gropiusstadt Nord /STERN GmbH

 


Zentrum für Sprache und Bewegung –

Baustellenführung

Ab 14 Uhr konnten die Besucher*innen an der Baustellenführung des Zentrums für Sprache und Bewegung (ZSB) teilnehmen. Das Interesse am Neubau war sehr groß. Mehr als 40 Gäste, überwiegend aus der Nachbarschaft, waren gekommen um sich das in Bau befindliche Gebäude anzuschauen.

Die Bildungsstadträtin, Karin Korte, begrüßte gemeinsam mit dem Direktor der Volkshochschule, Uwe Krzewina und der Projektleiterin des Campus Efeuweg, Nehayet Boral die Besucher*innen.

Begrüßung, Copyright: BA Neukölln/ U. Ungethüm

Die Stadträtin ging in ihren Grußworten auf die besondere Bedeutung des ZSB für die Gropiusstädter*innen ein. Mit dem ZSB wird am Campus Efeuweg ein einzigartiger Bildungs-, Erlebnis- und Begegnungsort mit zahlreichen Angeboten für die Gemeinschaftsschule Campus Efeuweg, die Campus-Akteur*innen und die gesamte Nachbarschaft entstehen. Neben der schulischen Nutzung durch die Gemeinschaftsschule Campus Efeuweg wird die Otto-Suhr-Volkshochschule gemeinsam mit der Musikschule Paul Hindemith Sprach-, Musik- und Bewegungskurse im ZSB anbieten.

Vorplatz ZSB, Copyright: BA Neukölln/ U. Ungethüm

Stefan Bernard, Landschaftsarchitekt Studio Polymorph, stellte den Interssierten das Außenanlagenkonzept für das Zentrum für Sprache und Bewgung vor. Der Vorplatz des ZSB soll gemeinsam mit zwei weiteren Vorplätzen vor dem UFO und dem Kombibad (in Planung) der Öffnung des Campus zum Quartier dienen.

Auf dem ZSB Vorplatz können hoffentlich bald die Gäste des Bistros, das auch von der Nachbarschaft besucht werden kann, das Ambiente während ihres Mittagsessens oder bei einem Kaffee genießen.

Galerie, Copyright: BA Neukölln/ U. Ungethüm

Der Dirketor der Vokkshochschule führte als künftiger Betreiber des ZSB durch die Baustelle im Gebäude. Im Rahmen der Führung beschrieb er den Interssierten das Raumkonzept und das künftige Bildungskonzept für das ZSB.

Bistro, Copyright: BA Neukölln/ U. Ungethüm

Die in der Bauaufgabe enthaltenen 1.120 m² Nutzungsfläche wurden vom Architekturbüro AFF Architekten geplant. Davon sind 684 m² für Musik-, Bewegungs- sowie Seminarräume und 166 m² für ein öffentliches Campuscafé vorgesehen.

Obergeschoss, Copyright: BA Neukölln/ U. Ungethüm

Der Neubau wird als Premiumprojekt durch das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ vom Bund sowie vom Land Berlin gefördert. Die Projektkosten belaufen sich auf rund 13,5 Mio. Euro, wovon 2,7 Mio. Euro vom Bund und mehr als 10 Mio. Euro vom Land Berlin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Bauen und Wohnen, finanziert werden.

Mit dem „Programm zur Förderung von Investitionen in Nationale Projekte des Städtebaus“ werden seit 2014 investive sowie konzeptionelle Projekte mit besonderer nationaler bzw. internationaler Wahrnehmbarkeit, mit sehr hoher fachlicher Qualität, mit überdurchschnittlichem Investitionsvolumen oder mit hohem Innovationspotenzial gefördert.

(PL)