Nachbarn beim Integrativen Sommerfest 2016 in der Gemeinschaftsschule, Foto: Ungethüm

Zutritt erwünscht:

Anwohner und Nutzer werden an den Plänen beteiligt

Der Campus Efeuweg entwickelt sich zu einer Bildungs-, Sport- und Freizeitlandschaft, die zu einer Aufwertung der umliegenden Großsiedlung Gropiusstadt beiträgt und diese mit dem Stadtteil Rudow verbindet. Die Lebensqualität in der Gropiusstadt und den angrenzenden Quartieren wird so entscheidend verbessert.

Der Campus ist kein in sich geschlossenes Gebiet. Er wird sich vielmehr mit den umliegenden Quartieren verbinden. Dafür ist eine Verbesserung der Wegeverbindung von der Fritz-Erler-Allee in die Campusmitte und von der  Campusmitte über das degewo-Stadion, vorbei am OSZ bis hin zur Rudower Straße erforderlich. Aus vielen kreativen Ideen wurden Lösungen entwickelt, diskutiert, verworfen und angenommen. Mit Unterstützung von Studenten, Mitarbeitern und den Professoren Fioretti und Stollmann der Technischen Universität Berlin wurden mit vielen Anwohnern, Schülern und Lehrern erste Visionen entwickelt. Das Architekturbüro kleyer.koblitz.letzel.freivogel und die Landschaftsarchitekten von plancontext haben im Auftrag des Bezirksamtes Neukölln mit den Fachämtern sowie den Nutzern, Anwohnern und allen Interessierten einen ersten Masterplan für die Entwicklung des Campus Efeuweg in den nächsten Jahren entworfen.

Seit Februar 2018 gibt es einen Entwurf zum Masterplan 2, der die Ideen des Masterplan 1 fortsetzt und sich schwerpunktmäßig mit den Außenbereichen des Campusgeländes befasst. Mit dem Entwurf wurde das Büro Stefan Bernard Landschaftsarchitekten in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Fröhlich und Fröhlich Architekten beauftragt. Die Ideen und Konzepte wurden unter Beteiligung von Akteuren aus Steuerungsgruppe und Projektgruppe weiterentwickelt.

So wird das Stadtquartier nicht nur an den Computern der Planungsbüros, sondern vor Ort und mit den Beteiligten weiterentwickelt. Im Zentrum des Campus entsteht ein Forum auf dem Gelände der heutigen Tennisplätze, ein gemeinschaftlicher Ort der Begegnung für alle Campusnutzer und Anwohner. Alle Nutzungen sollen zukünftig über dieses Forum und die sogenannte „Bewegungsspange“ miteinander verbunden sein.