31.03.2025

Zweites gemeinsames Fastenbrechen auf dem Campus

Großer Raum mit langen, gedeckten Tischen und vielen Personen, die sich unterhalten oder Platz nehmen. Auf den Tischen stehen Teller, Gläser und Besteck, im Hintergrund Fensterfront mit Blick nach draußen.

Der muslimische Fastenmonat Ramadan, der in diesem Jahr vom Abend des 28. Februar bis zum Abend des 30. März stattfindet, ist für Millionen von Musliminnen auf der ganzen Welt sehr wichtig. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang verzichten gläubige Musliminnen auf Essen und Trinken. Nach Sonnenuntergang wird das Fasten beim Iftar meist mit einem Glas Wasser und einer Dattel beendet. Der Ramadan ist für Muslim*innen eine Zeit der Besinnung und des Nachdenkens. Auch das Miteinander und soziales Engagement spielen eine wichtige Rolle.

Im letzten Jahr haben wir zum ersten Mal ein gemeinsames Fastenbrechen auf dem Campus gefeiert. Die Veranstaltung war ein großer Erfolg und stieß auf große Resonanz. Deshalb gab es auch in diesem Jahr am 20. März wieder ein gemeinsames Fastenbrechen in der Mensa der Gemeinschaftsschule Efeuweg.

Zum Programm gehörten Redebeiträge von Sarah Nagel, (Bezirksstadträtin, Leiterin des Geschäftsbereichs Jugend) und Karin Korte (ehemalige Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Sport). Nehayet Boral (Verwaltungs- und Projektleitung Camous Efeuweg)  berichtete über die Bedeutung des Ramadans. Während des Essens spielte der Künstler Ali Hassan entspannte Musik auf seiner Handpan und nahm die Gäste mit auf eine kleine Klangreise. Drei Frauen stehen in einem Innenraum zusammen; die Frau in der Mitte spricht in ein Mikrofon, während die beiden anderen Frauen an den Seiten stehen, wobei eine von ihnen Papiere hält. Im Hintergrund sind bunte Transparente zu sehen.

Auch in diesem Jahr wurde das Buffet von den Stadtteilmüttern und dem Verein Restlos Glücklich zubereitet. Es gab Linsensuppe, verschiedene Salate, Couscous und Reis mit Gemüse und Hähnchen. Als Nachspeise wurden Baklava, Kuchen und andere Süßigkeiten angeboten, die von den Besucherinnen selbst gemacht und mitgebracht wurden.

Für die kleinen Gäste gab es einen Bastel- und Spieltisch. Dieser wurde vom Familiengrundschulzentrum am Campus Efeuweg betreut.

Eine große Gruppe von Menschen, darunter Erwachsene und Kinder, sitzt an einem langen Tisch und isst eine Mahlzeit. Einige Kinder tragen Blumenkränze, und auf dem Tisch sind Speisen und Getränke verteilt. Es scheint sich um ein gemeinschaftliches Beisammensein zu handeln.Da nach dem Essen noch viele Speisen übrig waren, wurden die Reste an die Kältehilfe der Kubus gGmbH in Neukölln gespendet.

Wir freuen uns sehr, dass auch dieses Jahr so viele Menschen an der Veranstaltung teilgenommen haben. Ohne die Hilfe und Unterstützung aller Beteiligten wäre das gemeinsame Fastenbrechen nicht möglich gewesen. Deshalb bedanken wir uns herzlich bei allen Kooperationspartner*innen, die dieses schöne Zusammenkommen möglich gemacht haben.

Das gemeinsame Fastenbrechen wurde organisiert von der Nachbarschaftskoordination Campus Efeuweg/Camino Werkstatt gGmbH, den Stadtteilmüttern, dem Quartiersmanagement Gropiusstadt, dem Verein Restlos Glücklich, der Gemeinschaftsschule Efeuweg, dem Familiengrundschulzentrum Campus Efeuweg, dem Gemeinschaftshaus Gropiusstadt, der Lebendigen Gropiusstadt und der Machbarschaft. Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Bezirksamt Neukölln.